Seit 1901 begleitet der Sozialdienst katholischer Frauen Frankfurt Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien in unterschiedlichen Lebenssituationen. Aus einem kleinen Fürsorgeverein engagierter Frankfurter Frauen entstand über Generationen hinweg ein modernes Familienzentrum mitten im Gallus – ein Ort, an dem Beratung, Betreuung, Bildung und Hilfen zur Erziehung bis heute eng miteinander verbunden sind.
Die Geschichte des Monikahauses ist geprägt von gesellschaftlichem Wandel, neuen Herausforderungen und dem stetigen Anspruch, Menschen verlässlich zu begleiten. Über Jahrzehnte hinweg entstanden neue Gebäude, Angebote und Unterstützungsformen – immer orientiert an der Frage, was Menschen wirklich brauchen.
Unter dem Motto „Gestern, heute, morgen: 125 Jahre SkF für soziale Gerechtigkeit“ blickt der SkF Frankfurt auf prägende Etappen seiner Geschichte zurück – und zugleich nach vorn: auf eine Zukunft, in der soziale Verantwortung, Teilhabe und Unterstützung weiterhin gemeinsam gestaltet werden – mitten in Frankfurt und nah an den Lebensrealitäten der Menschen.
Weitere Infos
Die Chronik
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Heute
Was 1901 begann, ist heute ein lebendiges Netzwerk von Angeboten für Familien im Gallus und darüber hinaus.
Seit damals gilt: Wir stehen verlässlich an der Seite von Menschen. Dazu gehört auch, Menschen eine Stimme zu geben, die ausgegrenzt oder benachteiligt werden.
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2019
Mit der „Verbindenden Neuen Autorität“ richtet das SkF Familienzentrum Monikahaus seine pädagogische und beraterische Arbeit neu aus – geprägt von Präsenz, Beziehung, Gewaltfreiheit und Mitbestimmung.
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2019
Eröffnung einer Mutter-Kind-Wohngruppe für geflüchtete Frauen und ihre Kinder – ein geschützter Ort für Sicherheit, Begleitung und neue Perspektiven.
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2009 - 2013
Das Monikahaus entwickelt sich weiter zum Kinder- und Familienzentrum: Anerkennung als KiFaZ für den Gallus, Ausbau der Kita auf 120 Plätze, Anerkennung als Hessisches Familienzentrum sowie Aufbau der „Erweiterten schulischen Betreuung“ (ESB) an der benachbarten Günderrodeschule.
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2002 / 2007
Mit den Ambulanten Familienhilfen und dem Programm „Guter Start ins Leben“ baut das Monikahaus seine „Frühen Hilfen“ für werdende Eltern und Familien gezielt aus.
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2000
Eröffnung der Krabbelstube „Knirps & Co“ als erste katholische Krippe in Frankfurt. Der SkF Frankfurt initiiert gemeinsam mit Partnern das Moses-Projekt – ein Notruf- und Hilfeangebot für Frauen in akuten Krisensituationen.
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1991
Mit der ersten familienintegrativen Tagesgruppe richtet sich die Arbeit stärker auf familiennahe Hilfen aus – inzwischen begleiten wir in vier Tagesgruppen bis zu 32 Kinder und ihre Familien.
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1976
Mit der Beratungsstelle für Frauen entsteht die erste staatlich anerkannte kirchliche Schwangerenberatungsstelle in Frankfurt.
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1966 / 1969
Eröffnung des Kinderheims in der Kriegkstraße. Drei Jahre später erhält der Verein seinen heutigen Namen: Sozialdienst katholischer Frauen.
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1914
Das Monikaheim in der Kostheimer Straße wird als Fürsorgeheim eingeweiht und prägt die Arbeit des Vereins im Gallus bis heute: Unsere Wohngruppen bieten Kindern und Jugendlichen, die nicht in ihren Familien leben können, Schutz, Stabilität und ein Zuhause.
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1904 / 1907
Mit dem ersten Fürsorgehaus in der Niedenau im Frankfurter Westend entsteht ein Schutz- und Zufluchtsort für Mädchen, Frauen und ihre Kinder. 1907 schließt sich der Frankfurter Verein dem Sozialdienst katholischer Frauen an, den Agnes Neuhaus 1899 in Dortmund gegründet hatte.
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1901
Frankfurter Frauen gründen den katholischen Fürsorgeverein für Mädchen und Frauen. Ihr Ziel: Frauen und Mädchen „durch Rat und Tat behilflich zu sein“.