Pressemitteilung:125 Jahre soziale Verantwortung mitten im Gallus
Frankfurt am Main, 01.06.2026 – Der Sozialdienst katholischer Frauen Frankfurt e. V. feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Aus einem kleinen Fürsorgeverein engagierter Frauen entstand über mehr als ein Jahrhundert hinweg ein modernes Familienzentrum mitten im Frankfurter Gallus – mit rund 200 Fachkräften und vielfältigen Angeboten für Kinder, Jugendliche und Familien.
Unter dem Motto „Gestern, heute, morgen: 125 Jahre SkF für soziale Gerechtigkeit“ blickt der Verein auf seine Geschichte und zugleich auf die sozialen Herausforderungen der Zukunft.
Gegründet wurde der katholische Fürsorgeverein für Mädchen und Frauen von engagierten Frankfurter Frauen. In einer Zeit, in der soziale Absicherung kaum existierte, engagierten sich Frankfurter Frauen für diejenigen, die Unterstützung brauchten. 1907 schloss sich der Verein dem Gesamtverein des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) an. 1969 erhielt er seinen heutigen Namen: Sozialdienst katholischer Frauen Frankfurt e. V.
Mit der Einweihung des Monikaheims im Jahr 1914 begann die Geschichte des heutigen SkF Familienzentrums Monikahaus im Gallus. Über die Jahrzehnte entstanden dort neue Gebäude, Angebote und Unterstützungsformen. So entstand Schritt für Schritt ein Ort, an dem Beratung, Betreuung, Bildung und Hilfen zur Erziehung bis heute unter einem Dach eng miteinander verbunden sind.
Heute begleitet der SkF Frankfurt Frauen, Kinder, Jugendliche und Familien in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen. Das Angebot reicht von Schwangerschaftsberatung und Frühen Hilfen über Familienbildung und KiFaZ bis hin zu ambulanter, teilstationärer und stationärer Jugendhilfe.
„Seit 125 Jahren orientiert sich unsere Arbeit an der Frage, was Menschen wirklich brauchen“, sagt Heike Sienel, Geschäftsführerin des SkF Frankfurt. „Gesellschaftlicher Wandel, komplexere Lebenslagen und wachsende soziale Herausforderungen verlangen entschlossenes Handeln: Menschen müssen konsequent gehört, beteiligt und ernst genommen werden – insbesondere diejenigen, die kaum eine Lobby haben.“
Der Sozialdienst katholischer Frauen Frankfurt versteht soziale Arbeit nicht allein als konkrete Unterstützung im Alltag, sondern als gesellschaftlichen Auftrag. In der Tradition der Sozialreformerin Agnes Neuhaus prägt der Leitgedanke „Hilfe von Mensch zu Mensch“ das Selbstverständnis und Handeln des Vereins bis heute.
„Gestern, heute, morgen“ steht daher nicht nur für ein Jubiläum, sondern für Kontinuität, Haltung und zukunftsorientierte Weiterentwicklung. Auch künftig wird der SkF Frankfurt nah an den Lebensrealitäten der Menschen bleiben und soziale Verantwortung aktiv mitgestalten – mitten in Frankfurt und gemeinsam mit den Familien, Kindern und Frauen, die Unterstützung brauchen.
Weitere Informationen zum Jubiläum unter https://skf-frankfurt.de/125