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Veranstaltungen & Projekte:125 Jahre SkF Frankfurt: So bunt und vielfältig wie das Monikahaus

Jubiläumsfeier bringt Menschen, Perspektiven und Geschichten zusammen
Datum:
1. Oktober 2026

Am 24. September feierten wir das 125-jährige Bestehen des SkF Frankfurt mit einer großen Jubiläumsfeier im Saalbau Gallus. Unter dem Motto „Gestern, heute, morgen: 125 Jahre SkF für soziale Gerechtigkeit“ kamen fast 200 Gäste aus Politik, Kirche, Wohlfahrtspflege, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie Mitarbeiter:innen des Familienzentrums Monikahaus und langjährige Wegbegleiter:innen zusammen. Die Feier bot Raum für Rückblick, gesellschaftlichen Dialog und persönliche Begegnungen.

Geschäftsführerin Heike Sienel richtete in ihrer Begrüßung den Blick auf die Zukunft: „Wir wissen nicht, was die Zukunft bringt. Aber wir wissen, wofür wir stehen: für die Würde des Menschen, für Solidarität, für Teilhabe und Teilgabe, für Nähe und Verlässlichkeit.“ 

„Mit Rat und Tat“ – damals wie heute
Vorstandsvorsitzende Brigitte Weber erinnerte an die Entwicklung des SkF Frankfurt seit seiner Gründung im Jahr 1901. Geschäftsführerin Heike Sienel betonte: „125 Jahre SkF Frankfurt – das sind 125 Jahre Kraft und Mut.“ Diese Kraft und dieser Mut seien auch heute notwendig, um neue Antworten zu entwickeln.

Auch Generalvikar Dr. Wolfgang Pax griff den historischen Auftrag des SkF auf. Mit Blick auf die Gründungsurkunde stellte er den Auftrag heraus, Menschen „mit Rat und Tat“ zu unterstützen und sie zu ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen.

Was bedeutet soziale Gerechtigkeit heute?
Um diese Frage ging es in der Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen aus SkF, Kirche, Caritas, Politik und Stiftung. Moderiert wurde das Gespräch von Nura Froemel, Vorsitzende des Frankfurter „Rates der Religionen“. 

Dr. Susanne Pauser brachte den Auftrag sozialer Arbeit auf den Punkt: „Not sehen, verstehen und handeln.“ Yvonne Fritz erinnerte an Agnes Neuhaus’ Grundgedanken, Kräfte zu bündeln: „Wir müssen uns verbünden.“ Sonja Peichl betonte die Bedeutung neuer Formen der Zusammenarbeit über Organisations- und Sektorengrenzen hinweg. Elke Voitl hob die Bedeutung sozialer Infrastruktur für Zusammenhalt und Demokratie hervor: „Die Hilfe muss zu den Menschen kommen.“

Ein herzlicher Dank gilt unseren Podiumsgästen Yvonne Fritz, Vorständin des SkF Gesamtvereins e. V., Christiane Moser-Eggs, Leitung der katholischen Stadtkirche Frankfurt am Main, Dr. Susanne Pauser, Vorständin Personal und Digitales des Deutschen Caritasverbandes e. V., Dr. Wolfgang Pax, Generalvikar des Bistums Limburg, Sonja Peichl, Geschäftsführerin der ODDO BHF Stiftung, und Stadträtin Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main, sowie der Moderatorin Nura Froemel, Vorsitzende des Rats der Religionen Frankfurt, für ihre Zeit, ihre unterschiedlichen Perspektiven und die engagierte Diskussion.

Gemeinsam feiern
Neben der inhaltlich intensiven Diskussion gab es viele heitere Momente. Das Improvisationstheater Impro13 sorgte mit Spontaneität und augenzwinkernden Seitenhieben für zahlreiche Lacher. Und spätestens als die Mädchen aus den Wohngruppen unter der Leitung von Jasmin Hochwimmer, Betreuerin in der Wohngruppe 2, auf der Bühne „Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm“ tanzten, war der ganze Saal in bester Feierstimmung.

Mit Kraft und Mut in die Zukunft
„125 Jahre SkF Frankfurt“ sind 125 Jahre Engagement vieler Menschen, betonte Brigitte Weber. Wir danken allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen sowie Kooperationspartnern, Unterstützer:innen und Wegbegleiter:innen, die diese Arbeit mitgetragen und mitgestaltet haben.

125 Jahre SkF Frankfurt – gestern, heute, morgen: mit Kraft, mit Mut und vor allem mit Menschlichkeit.