Familienzentrum Monikahaus

Hilfe für Familien unter einem Dach

Tel.: 069 / 97 38 23 - 0
Sozialdienst Katholischer Frauen e.V. Frankfurt

Gewonnen! Dritter Platz für Monikahausschule beim Frankfurter Schulpreis

Die Monikahausschule gewinnt den 3. Platz beim 1. Frankfurter Schulpreis. Am 12. Juni wurden in der Frankfurter Paulskirche drei von neun Finalisten des Frankfurter Schulpreises „Schule lebt Demokratie“ prämiert.  Auch die Monikahausschule überzeugte mit ihrer Präsentation und gewann ein Preisgeld von 2000.- Euro. Der Jubel über den gewonnen Preis war groß. Schüler, Lehrer, Eltern, Geschäftsführung und Vorstand freuten sich gemeinsam über diese Form der Anerkennung und die gelungene Laudatio.

Die  Monikahausschule ist eine private Förderschule für emotionale und  soziale Entwicklung im Gallus. Mit ihrer kreativen Präsentation, die zum Großteil die Kinder selbst entwickelt hatten, konnten sie die Jury überzeugen. Überzeugt hatte das Gremium auch, dass die Kinder bei der Präsentation zur Vorauswahl authentisch und überzeugend rüberkamen, dass das, was dort präsentiert wurde, auch in der Schule gelebt wird. Der Schwerpunkt des Projekts lag auf der Implementierung von Klassensprechern, Klassen-, Schüler- und Hausrat. Das Projekt hatte auch zur Folge, dass dieses Jahr der Pädagogische Tag  zur Partizipation genutzt wurde und es zum ersten Mal in der Monikahausschule eine Klassenfahrt gab. So gestalten alle Schüler aktiv mit.

Für die Förderschule ist es ein großer Schritt, allen in der Schule beteiligten Personen die Möglichkeit der Mitbestimmung zu geben und diese auch umzusetzen. Ob Lob, Kritik oder Ideen – alle  können und sollen ihre Meinung sagen und werden ernst genommen. Die verschiedenen Räte schließen sich zu wichtigen Gremien zusammen, die die Partizipation in den Alltag integrieren und so nachhaltig Spuren hinterlassen. Ob Kürbisschnitzen zu Halloween, selbstgebackene Plätzchen in der Bahnhofsmission verteilen, Belohnungssysteme verändern oder auf Klassenfahrt fahren, alle Projekte entstanden durch die Ideen der Kinder und wurden gemeinsam gestaltet.

Wenn sich im Schülerrat alle in einem großen Sitzkreis treffen, um Probleme und Ideen zu besprechen, dann wird sehr schnell klar, wie wichtig dieses Gremium den Kindern ist. Selbst Kinder, die sonst keine fünf Minuten still sitzen oder es nicht aushalten können, über Themen zu diskutieren, bleiben dabei, hören interessiert zu und bringen sich konstruktiv ein.

Durch den Frankfurter Schulpreis gab es für die Einführung der verschiedenen Gremien eine vorgegebene Zeitschiene, die für den Schulalltag hilfreich ist, damit dieses zusätzliche Projekt nicht immer wieder verschoben wurde. Partizipation ist nun nicht mehr einfach nur ein Begriff, sondern den Kindern und Erwachsenen ein Anliegen, damit positive Veränderungen gemeinsam gelingen.

(Fotonachweis: © Stadt Frankfurt am Main, Foto: Stefanie Kösling)

Diese Webseite verwendet Cookies zur Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit sowie zur Erfassung statistischer Daten.